Kinder und Jugendliche haben Priorität

Am Montag werden auch Schüler:innen ab der 7. Klasse teilweise in den Präsenzunterricht zurückkehren. Dazu sagt Ann-Kathrin Tranziska, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Schleswig-Holstein:

Endlich ist es soweit, das ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Kinder und eben auch ganz besonders Jugendliche sind von den Folgen der Corona-Pandemie in besonderem Maß betroffen. Ihre Bildungschancen, ihre soziale Entwicklung und ihre psychische Gesundheit zu stärken, muss an erster Stelle stehen.

Bevor jetzt Lockerungen für andere Bereiche in Erwägung gezogen werden, muss klar sein: Kinder und Jugendliche haben Priorität. Und wenn im Zuge einer dritten Welle die Inzidenzwerte weiter steigen sollten, müssen erneute Einschränkungen des Präsenzunterrichts und der Präsenzangebote für Kinder und Jugendliche so gut es geht vermieden werden.

Ebenso sind die außerschulischen Angebote für Jugendliche enorm wichtig für ihre soziale Entwicklung. Der Ganztagsbereich der Schulen, Jugendclubs, Mädchentreffs, die außerschulische Sozialarbeit und Sportangebote für Jugendliche auch außerhalb der Vereine: Sie müssen deshalb so lange und so umfangreich, wie unter Corona-Bedingungen möglich geöffnet bleiben. Die Kinder und Jugendlichen dürfen in unserer Aufmerksamkeit nicht hinter dem Osterurlaub stehen!

Außerdem ist es die Aufgabe von Ländern und Kommunen, allen Kindern, die im Sommer eingeschult werden können, die Schuleingangsuntersuchung zu ermöglichen. Hierfür müssen genügend finanzielle und personelle Möglichkeiten bereitgestellt werden. Gerade Kinder mit eventuellem Förderbedarf brauchen diese Untersuchung, damit Nachteile gegenüber ihren Mitschüler:innen von Anfang an erkannt werden können und im besten Fall noch vor Schulbeginn angegangen werden.

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