Aminata Touré zu Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin

Aminata Touré, Spitzenkandidatin der GRÜNEN Schleswig-Holstein, zu den heutigen Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin:

„Die Ergebnisse sind ein weiteres Misstrauensvotum an die Bundesregierung und vor allem an die Kanzlerpartei. Die Unzufriedenheit ist mit Händen zu greifen. Die Worte des Kanzlers lassen einen ratlos zurück, denn er will nichts an seinem falschen Reformkurs ändern und hat den Kontakt zu den Menschen völlig verloren.

Voraussichtlich haben in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin Kandidatinnen und Parteien stark abgeschnitten, die das Soziale nach vorne gestellt haben und die die Reformen der Bundesregierung scharf kritisiert haben.

In Wahrheit ist die Reformpolitik der Bundesregierung nichts anderes als eine Kürzungswelle. Die Bundesregierung muss verstehen: Die Politik muss nicht besser erklärt werden. Sie muss besser gemacht werden! Deshalb lehnen viele Menschen sie auch ab.

Man kann Reformpolitik machen, die nicht als erstes bei den Menschen kürzt, sondern in Verfahren, Strukturen und Bürokratie ansetzt.

Unser grünes Ergebnis in Berlin ist sehr erfreulich. Herzlichen Glückwunsch an Werner Graf. In Mecklenburg-Vorpommern mit Claudia Müller schaffen wir es voraussichtlich im Parlament zu bleiben. Auch hier herzlichen Glückwunsch für diesen engagierten Wahlkampf. In beiden Bundesländern werden wir voraussichtlich für die Regierungsbildung gebraucht werden. Das sind gute Voraussetzungen. Wir brauchen starke GRÜNE in allen Bundesländern!“

Presseinformation Nr. 015.2026 / 20.09.2026

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