Fehmarnbeltquerung

Die Bahn muss realistische Vorschläge zur Lärmreduzierung vorlegen

Zur Berichterstattung über die mögliche Klage der Stadt Bad Schwartau zur Fehmarnbeltquerung sagt die Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Ann-Kathrin Tranziska:

Bad Schwartau hat es sich mit der Lösungsfindung nicht leicht gemacht. Seit sehr langer Zeit tagt und plant eine Gruppe aus Mitgliedern aller Parteien, der Stadtverwaltung und der Bürgerinitiativen, um eine Lösung für das Lärmproblem an der neu geplanten Bahnstrecke zu erarbeiten. Die Idee der Bahn, Lärmschutzwände mitten in die Stadt zu stellen, kann kein ernstzunehmender Vorschlag für einen lebendigen Ort sein. Wir haben schon immer vor den Folgen der festen Fehmarnbeltquerung für Mensch und Umwelt gewarnt. Besonders für die angrenzenden Gemeinden ist eine Verkehrszunahme eine Belastungsprobe. Die Menschen dort haben den Ärger, profitieren aber überhaupt nicht von der Bahnverbindung. Das tut ausschließlich die Bahn. Sie muss der Stadt realistische Vorschläge zur Lärmreduzierung vorlegen, der Kostenfaktor darf kein Argument sein, es geht schließlich um die Gesundheit der Bewohner*innen.

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