Coronakrise

Coronakrise: Euro-Bonds helfen am Ende allen

Zur Diskussion über Euro-Bonds sagt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Steffen Regis:

So wie der Coronavirus keinen Halt an Grenzen macht, so darf auch unsere Unterstützung und Hilfe nicht an Staatsgrenzen enden. Solidarität ist das Gebot der Stunde. So wie wir jetzt zu Hause unsere Nachbar*innen beim Einkauf unterstützen, sollten wir auch mit unseren europäischen Nachbar*innen solidarisch sein. Schon jetzt ist absehbar, dass Länder wie Italien, Spanien und Griechenland nicht in der Lage sein werden, die nötigen finanziellen Ressourcen zu mobilisieren, um ihre Wirtschaft ausreichend zu stützen. Heute teilen wir Wissen, Ausrüstung und Behandlungsplätze europäisch, morgen müssen wir auch die Bewältigung der Krise europäisch schultern.

Corona-Euro-Bonds sind Teil eines Weges aus der Krise. Nur ein europäischer Schutzschirm verhindert eine Spaltung der Euro-Zone in arm und reich. Der europäische Zusammenhalt muss am Ende stärker sein als die Macht der Finanzmärkte. Wir haben ein gemeinschaftliches Interesse daran, dass der Coronakrise keine Wirtschaftskrise in Europa folgt. Solch eine Entwicklung würde am Ende allen Staaten schaden sowie Populismus, Armut und Ungerechtigkeiten stärken. Europa darf seine Fehler der letzten Finanzkrise nicht wiederholen und muss endlich solidarisch in Aktion treten.

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