Soziales und Arbeitsmarkt

Wie wollen wir in 2050 leben, kommunizieren, was wird bleiben, was ist uns wichtig?

Fest steht: Es gibt einen demografischen Wandel, der unser Zusammenleben in Schleswig-Holstein, insbesondere im ländlichen Raum nachhaltig verändern wird. Was braucht es vor diesem Hintergrund, um die Entwicklung im ländlichen zu verändern? Wie kann ein gerechter Umbau von Infrastruktur bei mehr Generationenzusammenhalt von statten gehen? Gibt es 2050 neue solidarisierte Hilfesysteme? Was muss dafür in den Köpfen der Menschen passieren?

Möglicherweise wird dies eine Umstrukturierung der föderalen Strukturen erfordern. Ziel sollte immer sein, alle Menschen mitzunehmen, lokale Identität und Beteiligung und Demokratie vor Ort zu stärken. Grundsatz ist Aufgaben bezogen zu entscheiden und zu finanzieren über Steuern, Gebühren, Bürgergeld. Gelingt es uns bis 2050 uns von Verwaltungsgrenzen zu lösen und derzeit herrschende Ordnungsstrukturen grundsätzlich in Frage zu stellen?

Übergeordnetes Ziel ist immer Erhalt oder sogar eine Verbesserung von Lebensqualität, Gesundheit und sozialer Infrastruktur. Dabei soll Genuss vor Verbot stehen, Zusammenhalt und Glauben an die Gemeinschaft vor Angst. Dies erfordert Umdenken auf allen Ebenen, Kooperation statt Konkurrenzdenken und einen grundlegenden kulturellen und gesellschaftlichen Wandel. Kulturellen Werte müssen neu definiert werden, wobei der Wert Vielfalt 2050 noch mehr als heute eine zentrale Rolle spielen wird. Kann Kultur als zivilisatorische, als Kohäsionskraft der Gesellschaft begriffen werden? Wird es gelingen, offene Kulturräume zahlreich zu etablier etablieren und für breite kulturelle Teilhabe zu sorgen? Welche Rolle kann Grüne Bildungspolitik dabei spielen, welche Perspektiven bieten? Wird kulturelle Bildung im Jahr 2050 selbstverständlich sein und Kulturförderung als Teil der Daseinsvorsorge verstanden werden? Wird kulturelle Bildung dann endlich als grundlegend für die Entwicklung einer partizipativen, demokratischen und offenen Gesellschaft gesehen? Und welche Rolle spielt dabei schließlich die Freiheit?

In diesem Zusammenhang ist auch die Idee zu „95 neue Thesen zur Zukunft“ entstanden. Luther hat vor 500 Jahren die ersten Grundsteine der Aufklärung, der mündigen Bürger, und der Entkommerzialisierung der Religion gelegt. Die Wiederbelebung dieser Gedanken liegt einigen sehr am Herzen. Sie wünschen sich bis 2050 eine Umkehr: der Mensch soll sich von Werten der sogenannten „modernen Gesellschaft“ wie z.B. ständiges Wachstum, ein Leben im Überfluss und rückhaltlosen Konsum freimachen und stattdessen eine Rückbesinnung auf den tatsächlichen Sinn unseres Zusammenlebens versuchen.

Federführung in diesem Bereich hat Uta Röpcke.

Thema: 

Schleswig-Holstein hält zusammen - Herausforderungen gemeinsam mit Muslim*innen begegnen!

23.April.2016Der Zuzug von Geflüchteten mit ihrer eigenen Kultur, ihren Traditionen und Religionen fordert uns heraus. Zum einen wollen wir Menschen aktiv in unsere Gesellschaft integrieren. Zum anderen wollen wir allen Menschen ermöglichen ihre Traditionen und Glaubensformen, im Rahmen unser gesetzlichen Regelungen, zu leben.

Gedenken für homosexuelle Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

05.Juli.2015Die GRÜNEN aus Schleswig-Holstein und die GRÜNE Landtagsfraktion werden gebeten

sich für folgendes einzusetzen:

  1. Für ein Schleswig-Holsteinisches Denkmal für homosexuelle Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
     
  2. für einen landesweiten Gedenktag für homosexuelle Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
     
  3. für eine Dokumentation über die Verfolgung von Homosexuellen während der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Schleswig-Holstein.

ZUKUNFTSWERKSTATT: Lenkungsgruppe "Energiewende und Klimaschutz"

21.Mai.2015Die Energiewende ist weit mehr als nur der Ausbau der Erneuerbaren, der Bau von Stromtrassen und Speichern. Die Energiewende bedeutet für jeden einzelnen eine Anpassung seines Lebensstils an schwankende Verfügbarkeiten. Von der Energiewende zur Industriewende – sie wird neue Produktionsweisen und eine carbonfreie Wirtschaft zur Folge haben. Wollen wir das steuern und wenn ja – wohin?


Dieses Bild zeigt Windkraftanlagen

ZUKUNFTSWERKSTATT: Lenkungsgruppe "Gerechte und offene Gesellschaft"

20.Mai.2015Wie wollen wir in der nahen Zukunft leben? Wie miteinander da sein und umgehen? Wie solidarisch, wie demokratisch und wie gesund? Wie wollen wir miteinander kommunizieren? Demografischer Wandel einhergehend mit zunehmender Individualisierung und Digitalisierung soll Ausgangspunkt unserer Betrachtungen sein. 
Wir wollen nach Lebensqualität und Lebensformen im Jahr 2050 suchen. Und nach der Bedeutung von Arbeit, Zeit und Familie. Wie kann es gelingen, Bildung und Kultur, Freiheit und Vielfalt als Grundlage unseres Zusammenlebens zu verankern, Demokratie und BürgerInnenrechte zu stärken und dabei alle Menschen mitzunehmen?

Dieses Bild zeigt eine Menschenkette

PM Nr. 05.15:"Das ist unsere Stadt - die Kiel Region ist weltoffen"

Bild zur Pressemitteilung

Als Teil eines breiten Bündnis' ruft der Landesverband dazu auf, am Dienstag, 27. Januar 2015, 18 Uhr (GRÜNER Treffpunkt um 17:45 Uhr) in Kiel für Weltoffenheit zu demonstrieren. Mit dabei: Landesvorsitzende Ruth Kastner: „Wir werden ein starkes Zeichen setzen für Mitmenschlichkeit und Offenheit. Jeder Mensch in unserem Land soll Respekt erfahren, ganz gleich woher sie kommt, an was er glaubt. Wer Hilfe und Schutz braucht, dem werden wir beistehen. Wir wollen eine friedliche, eine bunte, eine weite Welt.“

Weniger ist mehr - Schrumpfen als Chance

06.November.2014Wir alle leben in einem großen Irrtum: Wir verwechseln „immer mehr“ mit „immer besser“ und das sowohl im Privaten als auch in der Ökonomie und der Politik. Keine Volkswirtschaft kann unendlich wachsen. Wir werden irgendwann über das Weniger nachdenken müssen. Was ist so schlimm daran, wenn wir das richtig organisieren? Schleswig-Holstein sollte das Schrumpfen noch früher als andere als Chance begreifen.
Ein Beitrag von Petra Pinzler zur ZUKUNFTSWERKSTATT.

Dieses Bild zeigt Petra Pinzler

Wohlstand und gutes Leben innerhalb ökologischer Grenzen

05.November.2014

Wenn es den GRÜNEN gelänge, materiellen Wohlstand und Lebensqualität mit einem akzeptablen Verbrauch natürlicher Ressourcen zu verbinden, könnten sie eine Vorreiterrolle einnehmen.   
Ott plädiert für eine Aufwertung von Umwelt-, Natur-  und Tierschutzpolitik; für eine konsequente Energiewende, für eine Kreislaufwirtschaft, Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität und für eine  Agrarwende, die auf Tierwohl und Bodenschutz setzt.
Ein Beitrag von Konrad Ott zur ZUKUNFTSWERKSTATT.

Dieses Bild zeigt Konrad Ott

Rückbau alter Strukturen und Aufbruch in die digitale Welt

04.November.2014

Immer weniger Menschen bedeutet weniger Gemeinden, Rückbau der klassischen Daseinsvorsorge und Infrastruktur. Der Klimawandel, neue Formen zur Energiegewinnung, eine andere Mobilität und die digitale Revolution werden das Leben der Menschen in Schleswig-Holstein grundlegend verändern. Auf dem Weg  ins Jahr 2050 sollten die GRÜNEN auch Vorschläge für eine neue politische Struktur „Nordelbien“  entwickeln.
Ein Beitrag von Robert Habeck zur ZUKUNFTSWERKSTATT. 

Dieses Bild zeigt Robert Habeck

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