Landwirtschaft

Landwirtschaft

Wir leben in Schleswig-Holstein in einer einmaligen Natur- und Kulturlandschaft. Rund 70 Prozent der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Wir fördern eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel erzeugt, die Artenvielfalt sichert, unsere Gewässer schont, Arbeitsplätze bringt und Wertschöpfung in den ländlichen Raum bringt. Faire Preise für gute Nahrungsmittel sind unser Ziel. Wir wollen dazu unter anderem ein Landeskompetenzzentrum für Ökolandbau einrichten und diesen zum Bestandteil der Ausbildung zum Landwirt machen. Tierfabriken sollen keine Privilegien erhalten und die Äcker in Schleswig-Holstein sollen frei von Gentechnik sein. Um diese Ziele zu erreichen wollen wir weiter Europäische Mittel für Umwelt und Tierschutz einsetzen. Auf Bundesebene wollen wir ein Aktionsprogram gegen Lebensmittelverschwendung anstoßen.

Wenn Du Interesse an inhaltlicher Arbeit zu diesem Themenkomplex hast, bist Du herzlich eingeladen, Dich an unserer Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft zu beteiligen. Eine Parteimitgliedschaft ist dazu nicht erforderlich.

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Thema: 

Mit Haltung

 

Wo wir hin wollen

Unser Ziel ist eine tier- und umweltgerechte, regional ausgerichtete, bäuerliche Landwirtschaft. Ökologisch erzeugte Lebensmittel, die weder das Tierwohl noch unsere natürlichen Lebensgrundlagen wie fruchtbare Böden, sauberes Trinkwasser und intaktes Klima gefährden, sollen zur Grundlage unserer Ernährung werden. Dafür brauchen wir die Agrarwende.

Wo wir stehen

Was auf unseren Tellern liegt hat Einfluss darauf, was in der Welt passiert. Riesige Plantagen, ie Soja zur Fütterung unserer Masttiere produzieren, zerstören bäuerliche Strukturen und Regenwälder in Südamerika. Gemüseimporte aus wasserarmen Regionen verschärfen dort Trockenheit und Dürren. Ökologische, regionale und saisonale Produkte sind die beste Alternative! Schleswig-Holstein bewegt sich: Durch unsere gezielte Förderung wächst der Ökolandbau immer schneller. Allein 2016 sind 80 neue Bio-Betriebe hinzugekommen, so viele wie nie zuvor. Die  regionale Ausrichtung unserer Landwirtschaft haben wir u.a. durch die Förderung der Vermarktungsstrukturen für Betriebe, die hiesige Erzeugnisse produzieren und verarbeiten, vorangetrieben. Auf Bundes- und EU-Ebene ist die Landwirtschaftspolitik noch immer einseitig auf Exportorientierung und Effizienzsteigerung ausgelegt. Die Bäuer*innen werden in einen zermürbenden Preiskampf gedrängt, ausgelaugte Tiere, erodierte Böden und verschmutztes Trinkwasser sind die Folge.

Die nächsten Schritte

Wir wollen den Landwirt*innen ein tier- und umweltgerechtes Wirtschaften und den Verbraucher*innen eine ökologische und gesunde Ernährung ermöglichen. Das heißt weiterhin vollen Einsatz für ökologische Landwirtschaft und regionale Vermarktung. Das heißt auch noch mehr Projekte für ausgewogene Speisepläne in Kitas, Schulen und öffentlichen Kantinen. Unabhängig vom Geldbeutel sollen alle Zugang zu guten Lebensmitteln haben. Auf Bundes- und EU-Ebene kämpfen wir für die Agrarwende. Wir wollen, dass öffentliche Gelder in Zukunft nur noch für öffentliche  Leistungen ausgegeben werden. Das bedeutet: Unsere Steuergelder müssen gezielt eine Landwirtschaft mit hohen Umwelt- und Tierschutzstandards fördern.

Mit Biss für Bio und Fair: NUR MIT GRÜN.

Thema: 

PM Nr. 037.17: Zugang zu Land für bäuerliche Betriebe auch in Schleswig-Holstein ein Problem

19.April.2017Anlässlich der gestrigen Veranstaltung „Schleswig-Holsteins Felder im Ausverkauf?“ in Wasbek (bei Neumünster) mit Maria Heubuch, Grüne Europaparlamentsabgeordnete, und dem Experten für landwirtschaftliche Bodenmärkte, Bernhard Forstner, vom Thünen-Institut sagt der agrarpolitische Sprecher von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Kandidat auf Platz 2 der Landesliste, Bernd Voß.

Bernd Voß

Veranstaltungsnachlese zu "Landwirtschaft & Trinkwasser", André Rathfelder, Juni 2015

07.Juli.2015

Die Veranstaltung Landwirtschaft & Trinkwasser widmete sich der zunehmend konfliktreiche Beziehung zwischen Wasser- und Landwirtschaft. Zum einen ging es dabei um eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, zum anderen um einen Blick in die Zukunft und die Frage, wie diese Beziehung gemeinwohlorientierter gestaltet werden kann. 

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Veranstaltungsnachlese zu "Landwirtschaft & Trinkwasser", André Rathfelder, Juni 2015

07.Juli.2015

Die Veranstaltung Landwirtschaft & Trinkwasser widmete sich der zunehmend konfliktreiche Beziehung zwischen Wasser- und Landwirtschaft. Zum einen ging es dabei um eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, zum anderen um einen Blick in die Zukunft und die Frage, wie diese Beziehung gemeinwohlorientierter gestaltet werden kann. 

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ZUKUNFTSWERKSTATT: Lenkungsgruppe "Energiewende und Klimaschutz"

21.Mai.2015Die Energiewende ist weit mehr als nur der Ausbau der Erneuerbaren, der Bau von Stromtrassen und Speichern. Die Energiewende bedeutet für jeden einzelnen eine Anpassung seines Lebensstils an schwankende Verfügbarkeiten. Von der Energiewende zur Industriewende – sie wird neue Produktionsweisen und eine carbonfreie Wirtschaft zur Folge haben. Wollen wir das steuern und wenn ja – wohin?


Dieses Bild zeigt Windkraftanlagen

ZUKUNFTSWERKSTATT: Lenkungsgruppe "Umweltschutz, Landwirtschaft und Ernährung"

20.Mai.2015Boden, Biologische Vielfalt, Ernährung, Tierrechte, Stadt & Land, Meeresschutz - diese Themenbereiche hat die Lenkungsgruppe "Umweltschutz, Landwirtschaft und Ernährung" nach den zahlreichen Diskussionsbeiträgen auf der Auftaktveranstaltung der GRÜNEN ZUKUNFTSWERKSTATT im November 2014 festgelegt. Zwischenzeitlich haben sich zwei Arbeitsgruppen gegründet: "Meeresschutz" und "Landwirtschaft & Umwelt". Wer hat Lust am Mitarbeiten an einer Vision für Schleswig-Holstein 2050 in diesen Themenbereichen?

Dieses Bild zeigt einen Hahn und ein Schwein

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