Kleiner Parteitag am 30.01.2016 in Kiel

Am Sa., den 30. 01. 2016 fand in Kiel der Kleine Parteitag mit dem Schwerpunktthema Flüchtlingspolitik statt.

Ganz im Sinne der bereits am Vormittag stattgefundenen Veranstaltung „Von der Migration zur Integration“  fand auch der Kleine Parteitag unter diesem Motto statt. Integration beginnt am ersten Tag!

Neben einer ausführlichen Debatte zur Flüchtlingspolitik hat der Kleine Parteitag folgende Beschlüsse gefaßt.

 

- Flucht nach Vorn: Integration ist alternativlos

- Anpacken statt zaudern, zögern und streiten

- Asylpaket II ablehnen

- Gegen den rechten Terror

 

 

Weitere Eindrücke vom Kleinen Parteitag:

IMG_1534

 

Vor dem Kleinen Parteitag fand in den selben Räumlichkeiten die Veranstaltung Von der Migration zur Integration statt.

Partei: 

Gegen den rechten Terror

30.Januar.2016Beinahe täglich lesen wir von Angriffen auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte.

Das Jahr 2015 stand mehr noch als die Jahre zuvor für ein Erstarken der Fremdenfeindlichkeit und des rechten Terrors. Unter dem Deckmantel der Besorgnis begehen zahlreiche Alt- und Neurechte geistige und tatsächliche Brandstiftung.

Laut BKA gab es im Jahr 2015 1005 Attacken auf Asylunterkünfte. Die Zahl hat sich damit binnen eines Jahres verfünffacht und im laufenden Jahr ereigneten sich bereits 35 Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte.

Politische Rede von Ruth Kastner auf dem Kleinen Parteitag

30.Januar.2016Wie geht es uns, wie ist die Lage?
Durchgeschüttelt sind wir alle. Nichts scheint mehr so gewiss wie noch vor einem Jahr.  Unsere  Art zu leben, all die Freiheiten, die wir uns erkämpft haben, sie scheinen so gefährdet wie nie.

Deutschland erlebt einen Wandel. Und wir, die wir diese Wandel immer begrüßt haben – aus humanitären, ethischen Gründen – wir müssen erkennen, dass nicht alle Menschen ihn haben wollen. Er löst Verunsicherung aus. Vielleicht sogar Ängste.

Ruth Kastner am Redepult

Flucht nach Vorn: Integration ist alternativlos

30.Januar.2016Zur Zeit ist die öffentliche Debatte geprägt von den Ereignissen der Silvesternacht 2015. Abschiebung und Gesetzesverschärfungen werden öffentlich diskutiert. Die Rechten versuchen die Debatte dafür zu nutzen, eine humane Flüchtlingspolitik zu diskreditieren. Verschiedenste Themen werden in einen Topf geschmissen und Scheinlösungen präsentiert.

Unser Blick geht nach vorne, und vorne ist dort, wo Integration gelingt. Dieser Antrag hat das Ziel, den Fokus auf die integrationspolitischen Maßnahmen in Schleswig-Holstein zu richten.